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Dubiose Kapitalanlagen: Eine Blick auf eine Warnliste kann vor negativen Folgen schützen


Dubiose Kapitalanlagen verursachen hohe Schäden: Rund 30 Milliarden Euro pro Jahr verlieren Geldanleger auf diese Weise. Eine Warnliste könnte vor den Folgen schützen und hätte viele geprellte Verbraucher rechtzeitig aufklären können. Vorsicht ist sicher auch geboten, wenn sich Interessengemeinschaften aus Süddeutschland melden und vorgeben helfen zu wollen. Viele Mandanten warfen nur gutes Geld schlechten hinterher.


Dubiose Kapitalanlagen: Eine Blick auf eine Warnliste kann vor negativen Folgen schützen

(News4Press.com) Dubiose Kapitalanlagen verursachen hohe Schäden: Rund 30 Milliarden Euro pro Jahr verlieren Geldanleger auf diese Weise. Eine Warnliste könnte vor den Folgen schützen und hätte viele geprellte Verbraucher rechtzeitig aufklären können. Vorsicht ist sicher auch geboten, wenn sich Interessengemeinschaften aus Süddeutschland melden und vorgeben helfen zu wollen. Viele Mandanten warfen nur gutes Geld schlechten hinterher.

Damit Verbraucher sich vor zweifelhaften Angeboten schützen können, empfiehlt Detlef Betzer von fifarearch, sich rechtzeitig in einem persönlichem Gespräch zu informieren. Oft ist es auch möglich, Anleger so zu stellen, als hätten sie ihre Anlage nie gezeichnet. So werden zurzeit viele Schrottimmobilien an die Badenia erfolgreich zurückgegeben, betont Detlef Betzer. Ein Erfolg, an dem Financial Fact massgeblich beteiligt war!

Eine Liste dubioser Anlagefirmen zeigt, welche Anbieter oder Vermittlungsfirmen innerhalb der vergangenen Jahren negativ aufgefallen seien. Die Palette reiche vom Verkauf überteuerter Wohnungen über Angebote zu verlustreichen Termingeschäften bis hin zu dubiosen Beteiligungen.


Eine Warnliste für Geldanlageangebote kann helfen Schaden zu vermeiden.

Oft ist es sehr schwer, rentable von unrentablen Geldanlageangeboten zu unterscheiden, weiss Detlef Betzer aus vielen Gesprächen mit geprellten Anlegern..Diana Karovic empfielhlt daher einen Blick auf eine Liste, wo jeweils die in den vergangenen Jahren negativ bewerteten Geldanlageangebote, sowie deren Initiatoren, Anbieter, Vermittlerfirmen und andere Beteiligte zu finden sind.

Mit "anderen Beteiligten" sind Firmen und/oder andere Personen gemeint, die zum Beispiel als Treuhänder, Verwalter oder in einer anderen Funktion eine negative Rolle im Zusammenhang mit dem Angebot spielen, klärt Diana Karovic auf.

Schließlich findet man auch Firmen und Personen in einer Liste, die von Gerichten wegen ihrer irreführenden Werbung und/oder ihres Angebots verurteilt wurden. Aufgrund der großen Zahl der Anbieter sowie ständig wechselnder Produkte kann die Liste nie vollständig sein, betont Diana Karovic.

Um sich möglichst genau zu informieren, ist trotzdem ein persönliches Gespräch mit der Verbraucherberatung oder financial facts empfehlenswert.

Eine Warnliste sollte helfen, sich vor zweifelhaften Angeboten zu schützen. Trotzdem werden einige Angaben in einer Liste nicht immer auf dem neuesten Stand sein oder vollständig sein könenn.

Anbieter des grauen Kapitalmarkts wechseln häufig Namen, Adresse und Angebote. Deshalb ist financial facts auch auf Mithilfe Dritter angewiesen. Wer also zum Beispiel von Unregelmäßigkeiten, einer Liquidation oder einer Insolvenz (Konkurs) erfährt, sollte sich melden.

Nur so kann eine Liste so aktuell wie möglich gehalten werden.

Hier ein paar Firmen, die der Stiftung Warentest, Financial Facts und vielen Kapitalanlegern negativ aufgefallen sind:


Akzenta AG 1), Neubeuren/Rosenheim
Landgericht Aschaffenburg verurteilt Anlagevermittler zu Schadenersatz, weil er einem Ehepaar riskante Kapitalanlagen der Akzenta AG vermittelt hat (Az.32 O 568/09). Akzenta-Bosse in Haft; Akzenta ist insolvent; ehemalige Verantwortliche der Akzenta wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs zu mehreren Jahren Haft verurteilt (noch nicht rechtskräftig); wie Akzenta- Geschädigte versuchen können, verlorenes Geld zurückzuholen; Konten gesperrt, keine Ausschüttungen mehr an Kunden; vier Akzenta-Verantwortliche wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Ver- einigung sowie Bandenbetrugs verhaftet; Warnung vor spektakulärer, hochriskanter Umsatzbeteiligung an der Akzenta AG; Akzenta AG verspricht Verbrauchern, die bei Akzenta-Mitgliedern Konsumgüter kaufen, die Erstattung des Kaufpreises binnen zehn Jahren. Finanztest glaubt nicht an diese "wundersame Geldvermehrung".

Alternative Capital Invest Unternehmensgruppe (ACI)
Anleger der Dubai-Fonds II. bis V. fürchten um ihr Geld. Derzeit warten sie vergeblich auf ihre Schlusszahlungen.

AWD, Wien
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) klagt für insgesamt 2 500 Geschädigte gegen den österreichischen AWD mit Sitz in Wien. Die Anleger werfen den AWD-Beratern vor, sie bei der Vermittlung von Aktien des Wiener Immobilienentwicklers Immofinanz falsch beraten zu haben. Der AWD weist den Vorwurf der „systematischen Falschberatung“ zurück.

Badenia Bausparkasse, Karlsruhe
Bundesgerichtshof entscheidet erneut gegen Badenia: Acht Klagen von Wohnungskäufern müssen nun von den Oberlandesgerichten neu verhandelt werden. Badenia verliert Rechtsstreit um Schrottimmobilie vor dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 29. Juni 2010, Az. XI ZR 104/08); Badenia muss Käuferin einer Schrottimmoblilie so stellen, wie wenn sie sie nicht erworben hätte. Damit ist ein Urteil des Kammergerichts (Az. 21 U 121/04) rechtskräftig. Die Beschwerde der Badenia gegen das Urteil wurde vom Bundesgerichtshof (Az. XI ZR 76/07) zurückgewiesen. Urteile des Kammergerichts Berlin und des Oberlandesgericht Karlsruhe zugunsten von Anlegern: Mieten, die Anleger aus dem Mietpool erhalten sollten, waren nicht erzielbar. Badenia Bausparkasse gewinnt vor dem Bundesgerichtshof gegen mehrere Kunden: Nichtzulassungsbeschwerden der Kläger wurden abgelehnt. OLG Karlsruhe muss Elmar Agostini als Zeugen vernehmen; Badenia-Exvorstand Elmar Agostini soll vom Landgericht Hildesheim zu überhöhten Mietpoolausschüttungen befragt werden; Niederlage für Badenia-Kunden, die auf ein Widerrufs- recht für ihre über Vermittler der Badenia angebahnten Kreditverträge hofften: BGH weist Revision zurück (Az. XI ZR 27/04), weil Kreditverträge erst nach dem Notar- vertrag zum Kauf von Immobilien unterschrieben wurden; Oberlandesgericht Celle verurteilt Allwo Wohnungsbaugesellschaft zur Zurücknahme einer Badenia-finanzierten Eigentumswohnung und zur Rückabwicklung des Kaufvertrags wegen Falsch- beratung (OLG Celle, Az. 16 U 127/04 - Revision beim Bundesgerichtshof zugelassen, siehe auch Allwo); Badenia hat Anleger nicht über Risiken im Zusammen- hang mit der Finanzierung überteuerter Immobilien aufgeklärt; Oberlandesgericht Karlsruhe verurteilt die Badenia wegen Falschberatung zu Schadenersatz (Az. 15 U 4/01, nicht rechtskräftig); Badenia geht hart gegen säumige Kunden vor; Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ehemaligen Finanzvorstand der Badenia wegen Betrugsverdachts; Urteil des Ober- landesgerichts Jena gegen die Badenia, Az. 5 U 966/03; Tausende Badenia-Kunden, die überteuerte Eigentumswohnungen als Kapitalanlage gekauft haben, fühlen sich von der Deutschen Bausparkasse Badenia betrogen.

Bankhaus Lampe, Bielefeld
Die Bank hat ohne Auftrag für eine Kundin riskante Geschäfte getätigt und damit hohe Verluste verursacht. Für den Schaden will sie dennoch nicht haften.


Berlin Atlantic Capital (BAC), Berlin
Rund 8 000 Anlegern droht der Verlust ihrer Anlage in
Lebensversicherungsfonds BAC. Betroffen sind die Life-Trust-Fonds 2, 6, 7, 8, 10, 11, 12 und 14. Die Versicherungen wurden teils auf Kredit gekauft und als Sicherheit dafür eingesetzt. Nun verwertet die US-Bank Wells Fargo die Verträge, um Schulden einzutreiben.

Castor Capital, Hamburg
Fonds stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Westerland.

Carpediem, Seligenstadt
Dubioser Finanzvertrieb, der Kunden mit unseriösen Methoden zum Abschluss riskanter Beteiligungen (Garantie-Hebel-Plan) überredet. Dazu sollen sie unter anderem Sparverträge, Versicherungen oder Bausparverträge kündigen und das daraus zurück fließende Geld in eine längjährige riskante Beteiligung der Cis Deutschland AG stecken (siehe auch Cis AG). Kunden werden dabei Renditen von 10 Prozent und mehr in Aussicht gestellt. Unterstützt wird der Vertrieb und die Cis AG von der Zeitschrift "Der Freie Berater"- Carpediem ist Hauptgesellschafter des Blattes, das sich an Finanzvermittler und deren Kunden wendet.

Cis Deutschland AG, Frankfurt am Main
Der Garantie-Hebel-Plan ́08 Premium Vermögensaufbau AG & Co. KG hat hohe Kosten und Risiken. Die angestrebten Renditen sind unrealistisch. Anleger laufen Gefahr, einen Totalverlust zu erleiden. Klagen der Cis Deutschland AG gegen Finanztest erfolglos; Der Zinsdifferenzfonds "Garantie Hebel Plan ́09" der Cis Deutschland AG hat hohe Kosten und Risiken. Die angestrebten Renditen sind unrealistisch. Geno Haus Fonds I (GHF) macht mit der Not von Haus- oder Wohnungseigentümern Geschäfte und nennt das soziales Engagement. Der Fonds kauft den Betroffenen für maximal 70 Prozent des Verkehrwertes ihr Eigentum ab und bietet ihnen später den Rückkauf an. Die Immobilien werden in einen Fonds eingebracht. Anlegern, die sich beteiligen, werden 10 Prozent Rendite in Aussicht gestellt. Vorher werden den Anlegern aber hohe Kosten abgezogen. Deshalb kann Finanztest von der Beteiligung nur abraten.

Club Alanzo VIP Cruises
Schiffe Red Dragon/Alanzo I sind pleite.

DKB (Deutsche Kreditbank), Berlin
Neue Fakten gegen die DKB: Wie die Bank mit dubiosen Vermittlern zusammengearbeitet hat und Anleger nicht vor der Finanzierung stark überteuerter Immobilien gewarnt hat; Die DKB hat in vielen Fällen stark überteuerte Immobilien anstandslos finanziert, ohne die Käufer über die stark überhöhten Kaufpreise aufzuklären. Anleger werfen der Bank deshalb vor, sie im Zusammenspiel mit dubiosen Vertrieben, die ihnen die Wohnungen mit falschen Versprechen aufschwatzten, finanziell ruiniert zu haben. Der Vorwurf: Die DKB hätte doch wissen müssen, dass die Kaufpreise viel zu hoch waren. Auch hätte sie im Rahmen der Kreditprüfung leicht erkennen können, dass die monatlichen Belastungen für die Finanzierung der Wohnungen bewusst zu niedrig angegeben wurden.

Dr. Meyer,
Firma, die kunden Lebensversicherung abkaufte, zahlt nicht mehr. Geschäftsführerin hat sich abgesetzt. Als Geschäftsführer fungiert nun der 20-jährige Silvestras Kucinskas mit Sitz im litauischen Kaunas.


Dr. Peters, Dortmund
Fonds stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für die Schiffe Cape Banks und Cape Byron.

Drimo GmbH
Firma bietet Köllner-Anlegern den Verkauf ihrer Eigentumswohnungen an und kassiert für ihre Verkaufsbemühungen 3 000 Euro(!) plus 7 Prozent der Verkaufssumme, falls die Immobilie verkauft.

Dubai-1000-Hotel-Fonds, Dubai, Hamm
Staatsanwaltschaft Dortmund schreibt Fondsanleger als "mögliche Geschädigte" an. Initiator Georg Recker aus Hamm soll Anlegergeld in die eigene Tasche gesteckt haben. Recker bestreitet das. Anleger warten vergeblich auf Renditen: Wo bereits ein Vier-Sterne- Hotel stehen sollte, gähnt eine Baugrube.

EEH Elbe Emissionshaus, Hamburg
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Blankenese.

Embdena Partnership, Emden
Schiffe Ms "Hannes C" und Ms "Carl C" sind pleite, Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für die Schiffe Atlantic Star und Eaststar.

Enertrag Windwerk I, Dauerthal
Riskante Unternehmensbeteiligung, sehr hohe Anfangskosten in Höhe von 25 Prozent der Beteiligungssumme, hohe laufende Kosten.

Fafa Capital Emissionshaus, Hamburg
Schiffe Charline und Corinne sind pleite.

FFH Fondshaus Hamburg
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Vega Turmalin und für den Flottenfonds mit den Schiffen Tampa Bay und Turtle Bay.

F.I.P. GmbH, Benedikt-Beuern
Der Zinsdifferenzfonds F.I.P. Maxi Fo der F.I.P. GmbH hat hohe Kosten und Risiken. Die angestrebte Rendite ist unrealistisch.

Frankonia Beteiligungs AG, Würzburg (heute Deltoton AG)
Anleger erhält Schadenersatz, weil ihm Risiken der Frankonia-Beteiligung bewusst verschwiegen wurden (Az. 3 O 894/08, nicht rechtskräftig); Frankonia Vertriebsfirma Implus zu Schadenersatz gegenüber einem Anleger verurteilt, weil sie bei der Vermittlung einer Beteiligung an der Frankonia Sachwert AG (heute Deltoton AG) nicht auf die Warnungen in Finanztest hingewiesen hat ( Az. 25 O 52/08, nicht rechtskräftig); Futura Finanz wegen Falschberatung über die Risiken des riskanten Frankonia-Angebots zu Schadenersatz verurteilt; der angebotene Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG zur Altersvorsorge ist teuer und riskant: Anleger müssen hier um ihre Vorsorge fürchten. Rund 20 Prozent des Anlegergelds fließen in die Taschen von Vermittlern und Initiatoren; Verkauf risikobehafteter Kommanditbeteiligungen mithilfe des Finanzvertriebs Futura Finanz in Hof (siehe Futura Finanz AG).

Futura Finanz AG, Hof (siehe auch Turgut, Michael)
Ex-Futura-Chef Michael Turgut muss an Anleger wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung Schadenersatz zahlen (Az. 3 O 894/08, nicht rechtskräftig) ; Amtsgericht Hof hat Insolvenzverfahren über Futura Finanz eröffnet. Oberlandesgericht Stuttgart verurteilt Futura Finanz (inzwischen umgewandelt in Futura Finanz GmbH & Co. KG) wegen Falschberatung zu Schadenersatz (Az. 7 U 43/06, Revision nicht zugelassen); Futura Finanz muss Schadenersatz zahlen, weil ein Vermittler falsch beraten hat (OLG München, Az. 20 O 1503/06). Vermittler der Futura Finanz muss Anleger Anwaltskosten zahlen. Der Anwalt hatte ihm beim Ausstieg aus einer riskanten Beteiligung bei der Frankonia Sachwert AG geholfen (Amtsgericht Borna, nicht rechtskräftig); Bericht über die Beratungs- methoden großer Allfinanzvertriebe, darunter auch die Futura Finanz AG; dubiose Beratungspraxis; Vermittler verschweigen Risiken; unerfahrene Kunden werden als Finanzberater geworben (siehe auch Deutsche Frankonia Beteiligungs AG und Deutscher Vermögensfonds 1).

GEBAB Unternehmensgruppe, Meerbusch
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für die Schiffe Buxfavourite und San Fernando.

GHF, Leer
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Herrentor.

Global View-Fonds der Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG
Etwa 10 000 Anleger, die sich in den Jahren 2006 und 2007 am Riesenradfonds Global View Great Wheel beteiligt haben, müssen um ihr Geld fürchten. Die Riesenräder, die in Berlin, Peking und Orlando gebaut werden sollten, sind in der Planung steckengeblieben. Das Projekt Peking ist pleite.
In Berlin hat das Anlegergeld nur für den Kauf eines Grundstücks gereicht. Anleger werfen der Privatbank Delbrück Bethmann Maffei und der Deutschen Bank vor, ihnen die riskante Beteiligung als sichere Anlage empfohlen zu haben. Die beratenden Banken hätten verschwiegen, dass sie 10 Prozent Provision für den Verkauf kassierten. Anlagen in Riesenradfonds in Berlin sind riskant.

Hamburger Emissionshaus
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Daniela

Hansa Treuhand
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für die Schiffe Bravo und Chief.

Hanse Capital Emissionshaus, Hamburg
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für den HC "Container- Flotten-Fonds".

HCI Capital, Hamburg
Schiff Mar Catania ist pleite, Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für den HCI 1100 TEU Schiffsfonds und das Schiff Antje Schulte.

Heinen & Biege Gruppe1), Dortmund
Siehe Badenia und Allwo.

Hypovereinsbank, München
Das OLG Nürnberg hat die Hypovereinsbank zu Schadenersatz verurteilt, weil Bank und Vermittlerfirma gemeinsame Sache machten (siehe auch unten, jetzt rechtskräftig: Az. 12 U 104/05): Sie wussten, dass die in Aussicht gestellt Miete viel zu hoch angesetzt war. In einem weiteren Fall muss ein Ehepaar das Darlehen für eine Schrottimmobilie nicht zurückzahlen, weil die Hypovereinsbank es nicht über den sittenwidrigen überhöhten Kaufpreis für eine Eigentumswohnung aufgeklärt hat (Bundesgerichtshof Az. XI ZR 221/07); Oberlandesgericht Nürnberg erklärt Zwangs- vollstreckung gegen die Käufer einer völlig überteuerten Eigentumswohnung für unzulässig: Die Hypovereinsbank habe "institutionell" mit dem Vermittler, der falsch beraten habe, zusammen- gearbeitet (Az. 12 U 104/05, nicht rechtskräftig);

Bundesgerichtshof urteilt erneut gegen Kunden (Az.XI ZR 6/04); Landgericht Berlin verurteilt Hypovereinsbank wegen Verletzung der Informations- pflichten zur Zurücknahme einer Schrottimmobilie ( Az. 4 O 317/03); Oberlandesgericht Nürnberg erklärt Zwangsvollstreckung gegen die Käufer einer völlig überteuerten Eigentumswohnung für unzulässig: Die Hypovereinsbank habe "institutionell" mit dem Vermittler, der falsch beraten habe, zusammen- gearbeitet (Az. 12 U 104/05, nicht rechtskräftig); siehe dazu auch Bericht in Finanztest "Banker ohne Skrupel" in 6/01 oder kostenlos im Internet unter www.test.de.

Immobilienservice Hemer
Firma bietet Köllner-Anlegern den Verkauf ihrer Eigentumswohnungen an und kassiert für ihre Verkaufsbemühungen 3 000 Euro(!) plus 7 Prozent der Verkaufssumme, falls die Immobilie verkauft wird.

Juragent AG
siehe Vierte Juragent.

Köllner-Unternehmensgruppe, Harsewinkel
Vorsicht vor Finanzvermittlern (darunter auch ehemalige Köllner-Mitarbeiter), die Köllner Anlegern den Verkauf ihrer Wohnungen anbieten und sich dafür teuer bezahlen lassen (siehe Drimo GmbH und Immobilienservice Hemer). Immobilienhai Herbert Köllner sowie seine Immobilienfirma Köllner & Co. sind insolvent: das Amtsgericht Bielefeld eröffnete im Dezember 2008 das Insolvenzverfahren. Köllner muss Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung rückabwickeln, weil die Beratung über den Mietpool fehlerhaft war (BGH, Az. V ZR 284/06). Landgericht Bielefeld verurteilt die Köllner & Co. KG wegen Falschberatung zur Zurücknahme einer überteuerten Eigentumswohnung (Az. 6 O 127/06); Verurteilung der Köllner-Gruppe durch 12 Oberlandesgerichte wegen Falschberatung beim Verkauf von Eigentumswohnungen als Kapitalanlage.

Krögerwerft, Schacht-Audorf
Schiffe Betsy, Heike, Henny und Ute sind pleite.

König & Cie. Emissionshaus, Hamburg
Als Sachwertsparplan beworbener Renditefonds 80 ist eine riskante Unternehmensbeteiligung, die im schlimmsten fall auch mit einem Totalverlust enden kann; Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für die Schiffe Agaman und Stadt Lübeck.

K & S –Frisia, Emden
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Caribbean Sina.

Lampe-Bank
siehe Bankhaus Lampe
LBB-Fonds, Landesbank Berlin (siehe Bankgesellschaft Berlin)
Siehe Bankgesellschaft Berlin.

Life Forestry Group, Life Forestry Switzerland AG
Unternehmen wirbt mit Sprüchen wie "Sichere Anlage mit Großen Potential" für Neupflanzungen von Bäumen in Ecuador. Anleger sollen Bäume kaufen und beim Verkauf der Bäume nach 20 Jahren "Top-Renditen von 12 Prozent und mehr" erwirtschaften. Aus Sicht von Finanztest ist das Geschäft alles andere als sicher.

Lloyd Fonds, Hamburg
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für die Schiffe Emilia Schulte und Wehr Weser.


Madoff, Bernard, New York
Von 50-Milliarden-Betrug des Bernard Madoff sollen in Deutschland die Fonds der Gesellschaften Carat, Universal Investment, Frankfurt Trust, Ampegea, Gerling und Alceda betroffen sein. Diese Fonds haben auf Umwegen bei Madoff investiert.

MSF Master Star Fund Deutschland Vermögensfonds I
Siehe Deutscher Vermögensfonds I.

MPC Capital, Hamburg
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen der Fonds Nachforderungen an Anleger für den Flottenfonds "Santa-A"-Serie (4 Schiffe) sowie den Fonds mit den Schiffen Rio Valiente und Rio Verde.

Nordcapital, Hamburg
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für den Flottenfonds Hanse Twinfeeder und den Fonds E.R. Sydney

Öko-Energie Umweltfonds 1, Bremen
Riskante Unternehmensbeteiligung, sehr hohe Anfangskosten in Höhe von 25 Prozent der Beteiligungssumme, hohe laufende Kosten.

Ownership Emissionshaus, Hamburg
Schiffe K-Spirit und K-Wind sind pleite, Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für die Flottenfonds K-Breeze und Mar Campania.

Phoenix Kapitaldienst GmbH1), Frankfurt am Main
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat entschieden, dass einzelne Gläubiger des Pleiteunternehmens Phoenix Kapitaldienst kein Recht haben, gesondert Geld aus der Insolvenzmasse zu bekommen. Das Geld soll an alle verteilt werden. Bundesgerichtshof entscheidet, dass Anleger Geld an den Insolvenzverwalter zurückzahlen müssen. Das gilt, wenn die Zahlungen ihre ursprünglichen Einlagen überstiegen haben und bis zu vier Jahren vor der Pleite der Firma erfolgt sind (Az. XI ZR 195/07); Entschädigungszahlungen verzögern sich, weil ein Hauptgläubiger gegen den Insolvenzplan Beschwerde eingelegt hat; die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) hat nicht genügend Mittel, um Anlegerschäden zu ersetzen. Die EdW muss jetzt Sonderbeiträge von ihren Mitgliedern erheben; zwei Verantwortliche vom Landgericht Frankfurt am Main wegen Anlagebetrugs und Untreue verurteilt; Betrogene Anleger sollen Anfang 2007 entschädigt werden; Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat gegen zwei Hauptverantwortliche der Pleitefirma Anklage wegen Betrugs und Urkundenfälschung erhoben; Phoenix Managed Account Konto war ein fiktives Konto: Verschickte Kontoauszüge wurden plump gefälscht. Anleger sollten ihre Ansprüche bei der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und dem Insolvenzverwalter geltend machen. Außerdem sollten sie Schadenersatzansprüche gegen Wirtschaftsprüfer, Broker, Initiatoren und Prospektherausgeber prüfen lassen; Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs, Anlagebetrugs und der Untreue gegen Phoenix-Verantwortliche; wie Anleger Schadenersatzansprüche geltend machen können; Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) stoppt Geschäftsbetrieb der Firma, weil Anlegergeld vom „Phoenix Managed Account“ verschwunden ist, Bafin stellt den Entschädigungsfall fest; OLG Frankfurt am Main verurteilt Exgeschäftsführer zu

Schadenersatzzahlung an Kunden wegen sittenwidrigen Missbrauchs geschäftlicher Überlegenheit (nicht rechtskräftig). Bericht über dubiose Vermittlungsmethoden und das „Kassiersystem“ der Firma, das mögliche Gewinne von Kunden meist vollständig aufzehrt; mangelhafte Risikoaufklärung; absurd hohe Gebühren bei der Ver- mittlung von Termingeschäften, die Kundenkonten in kurzer Zeit aufzehren können; verlustreiche Termingeschäfte.

Postbank AG
Der Datenschutzbeauftragte des Landes Nordrhein- Westfalen hat gegen die Postbank AG ein Bußgeld in Höhe von 120 000 Euro verhängt. Grund für das Bußgeld: Die von Finanztest im Herbst 2009 aufgedeckten systematischen Verstöße gegen den Datenschutz bei der Postbank. Die Postbank gewährte Tausenden freien Mitarbeitern der Postbank Finanzberatung AG Einblick in Millionen von Girokonten, um den Verkauf ihrer Produkte zu fördern. Hunderte Zuschriften auf den Finanztest-Leseraufruf beweisen: Falschberatung hat bei der Postbank System. Viele Leser schreiben, dass ihnen die Postbank unsinnige, überflüssige oder unpassende Verträge vermittelt hat. Zahllose Berater der zur Postbank gehörenden Postbank Finanzberatung schildern, wie sie von Provisionen abhängig sind und welche Verkaufs- vorgaben sie erfüllen müssen, um von ihren Vorgesetzten nicht „bestraft“ zu werden. Chronik des Datenskandals bei der Postbank: Bericht über systematische Verstöße gegen den Datenschutz bei der Postbank. Die Postbank hat Tausenden freien Handelsvertretern detaillierten Einblick in Millionen Girokonten ihrer Kunden gewährt, um den Verkauf ihrer Produkte zu fördern. Bericht über die dubiosen Verkaufspraktiken des Postbankvertriebs. Viele Finanzberater der Postbank verkaufen Anlageprodukte auf Teufel komm raus. Grund: Sie leben von den Provisionen für Vertragsabschlüsse. Der Verkaufsdruck ist enorm - zum Nachteil der Kunden. Der Bericht informiert über die Tricks der Vermittler und wie sich Postbankkunden vor Falschberatung schützen können.

Postbank Finanzberatung AG, Hameln, 100-prozentige Postbanktochter
Der Datenschutzbeauftragte des Landes Nordrhein- Westfalen hat gegen die Postbank AG ein Bußgeld in Höhe von 120 000 Euro verhängt. Grund für das Bußgeld: Die von Finanztest im Herbst 2009 aufgedeckten systematischen Verstöße gegen den Datenschutz bei der Postbank. Die Postbank gewährte Tausenden freien Mitarbeitern der Postbank Finanzberatung AG Einblick in Millionen von Girokonten, um den Verkauf ihrer Produkte zu fördern. Hunderte Zuschriften auf den Finanztest-Leseraufruf beweisen: Falschberatung hat bei der Postbank System. Viele Leser schreiben, dass ihnen die Postbank unsinnige, überflüssige oder unpassende Verträge vermittelt hat. Zahllose Berater der zur Postbank gehörenden Postbank Finanzberatung schildern, wie sie von Provisionen abhängig sind und welche Verkaufs- vorgaben sie erfüllen müssen, um von ihren Vorgesetzten nicht „bestraft“ zu werden. Chronik des Datenskandals bei der Postbank: Bericht über systematische Verstöße gegen den Datenschutz bei der Postbank. Die Postbank hat Tausenden freien

Handelsvertretern detaillierten Einblick in Millionen Girokonten ihrer Kunden gewährt, um den Verkauf ihrer Produkte zu fördern. Bericht über die dubiosen Verkaufspraktiken des Postbankvertriebs. Viele Finanzberater der Postbank verkaufen Anlageprodukte auf Teufel komm raus. Grund: Sie leben von den Provisionen für Vertragsabschlüsse. Der Verkaufsdruck ist enorm - zum Nachteil der Kunden. Der Bericht informiert über die Tricks der Vermittler und wie sich Postbankkunden vor Falschberatung schützen können.

PCE Premium Capital Emissionshaus, Hamburg
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Ines.

Prokon Kapital GmbH, Itzehoe
Anders als Prokon in seiner Werbung ("wirksamer Vermögensschutz" "seit 2006 erreichte jährliche Verzinsung 8 %") suggeriert, ist der Kauf der Genussrechte mit erheblichen Risiken verbunden. Sollte das Unternehmen pleitegehen, verlieren Anleger im schlimmsten Fall ihre gesamte Geldanlage. Da die Investitionsvorhaben zum Zeitpunkt der Prospektherausgabe teilweise noch nicht feststehen, besteht zudem das Risiko von Investitions- entscheidungen, die zu Verlusten führen können.

Renta/Löwer
Fondshaus stellte aufgrund von Liquiditätsproblemen Nachforderungen an Anleger für das Schiff Margareta B.

Riesenrad (siehe Global View)

Schrottimmobilien (als Schrottimmobilien bezeichnen Experten Eigentumswohnungen, die als Kapitalanlage angeboten wurden, wenn a) der Kaufpreis völlig überhöht und b) die beworbenen Mieten von vornherein viel zu hoch angesetzt waren.)

Landgericht Nürnberg-Fürth erklärt Zwangsvollstreckung in eine Immobilie für unzulässig und verurteilt Eurohypo AG zu Schadenersatz (Az. 10 O 7595/06). Das OLG Nürnberg hat die Hypovereinsbank zu Schadenersatz verurteilt, weil Bank und Vermittlerfirma gemeinsame Sache machten (siehe auch unten, jetzt rechtskräftig: Az. 12 U 104/05). Sie wussten, dass die in Aussicht gestellte Miete viel zu hoch angesetzt war. In einem weiteren Fall muss ein Ehepaar das Darlehen für eine Schrottimmobilie nicht zurückzahlen, weil die Hypovereinsbank es nicht über den sittenwidrigen überhöhten Kaufpreis für eine Eigentumswohnung aufgeklärt hat (Bundesgerichtshof Az. XI ZR 221/07); Oberlandesgericht Nürnberg erklärt Zwangsvollstreckung gegen die Käufer einer völlig überteuerten Eigentumswohnung für unzulässig: Die Hypovereinsbank habe "institutionell" mit dem Vermittler, der falsch beraten habe, zusammengearbeitet (Az. 12 U 104/05, nicht rechtskräftig); Bundesgerichtshof urteilt erneut gegen Kunden (Az.XI ZR 6/04); Bericht über verschiedene BGH-Urteile zu Schrottimmobilien; OLG Bremen entscheidet zugunsten eines Geschädigten, dass er den Kredit widerrufen und die Immobilie von der Bank zurückgenommen werden muss (Az. 2 U 20/02). Hoffnung für geprellte Käufer nach neuer BGH- Entscheidung (Az. II ZR 327/04); Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (Az. C-229/04 und Az. C- 350/03); was Geschädigte tun können, bei denen zum Jahresende die Ansprüche gegen die Kredit gebende Bank verjähren; Verbraucherschützer fordern mehr Schutz für Käufer von Schrottimmobilien von der Bundesregierung; EuGH soll Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs überprüfen; Berichte über Anleger, die total überteuerte Eigentumswohnungen als Kapitalanlage gekauft haben sowie Ratschläge, wie man sich wehren kann.

Securenta AG, Göttingen
Siehe Göttinger Gruppe.

SolEs22, Düsseldorf
Riskante Unternehmensbeteiligung, sehr hohe Anfangskosten in Höhe von 28 Prozent der Beteiligungssumme, hohe laufende Kosten.

System Vorsorge Kapitalvermittlung (SVK)
Die Firma verkaufte einem Ehepaar eine überteuerte Eigentumswohnung in Fürth. Dabei stellte die SVK eine Miete in Aussicht, die von vornherein völlig überhöht war. Dabei arbeitete sie mit der Hypovereinsbank zusammen (siehe auch dort).

Turgut, Michael, Hof/Lichtenstein
Turgut, gerichtsbekannter Ex-Chef des insolventen Finanzvermittlers Futura-Finanz und heutiger Vorstand des Finanzvertriebs IFF AG empfiehlt Anlegern jetzt Investments im Gesundheitsmarkt. Das tut er von Liechtenstein aus. Angesichts der vielen dubiosen und verlustreichen Empfehlungen in der Vergangenheit, raten wir zur äußersten Vorsicht.

Tüv Nord Cert GmbH (Tüv Nord Gruppe)
Tüv Nord stellt umstrittene und aus Sicht von Finanztest irreführende Tüv-Siegel für Finanzprodukte vorerst ein; Tüv Nord gibt riskanten Anlageprodukten zum Teil sehr gute Noten.

United Investors, Hamburg
Schiff Magdalena ist pleite.

Vierte Juragent GmbH & Co. Prozesskostenfonds KG, Berlin
Exchef des Prozessfinanzierers Juragent sitzt wegen des Vorwurfs bandenmäßiger Untreue in Untersuchungshaft. Auch Exmittelverwendungs- kontrolleur Wolfgang Gierk ist angeklagt. Ob die neue Geschäftsführung die Geldanlage zum Erfolg führt, ist fraglich. Fondsgeschäftsführung hat Anlegern mitgeteilt, dass sie vorerst nicht mit Ausschüttungen rechnen können. Geschäft zur Prozesskosten- finanzierung der Juragent AG läuft nicht wie geplant (FT 2/07, S.19); Juragent hat einen eigenen Aufsichtsrat für 1 Million Euro aus der Untersuchungs- haft freigekauft und die Anleger darüber nicht informiert (FT 1/07, S. 23); die Anfangskosten sind für Anleger sehr hoch, derweil das Geschäftsmodell der Prozessfinanzierung mithilfe von Fondsmodellen noch recht neu und für Anleger riskant ist.

VIP Medienfonds, München
Tausende VIP-Fondsanleger müssen Steuern plus Zinsen nachzahlen. Strafprozess gegen Fondsinitiator Franz Lauderer wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Betrugs; Landgericht München I hat die Hypovereinsbank gleich in sieben Fällen zu Schadensersatz an Anleger des VIP 4 verurteilt (nicht rechtskräftig). Die Bank habe ihre Darlehenspflichten verletzt. Landgericht München verurteilt einen Geschäftsführer wegen Steuerhinterziehung zu Freiheitsstrafen von sechs Jahren, einen weiteren zu zwei Jahren auf Bewährung; Landgericht München genehmigt VIP-Geschädigten Musterklage.
1) Die Firma ist insolvent. 2) Hinweise auf die Rechtskraft beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung.





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Ne derelinquas amicum antiquum: novus enim non erit similis illi.
Gib einen alten Freund nicht auf, denn du weisst nicht, ob du so viel an einem neuen hast.




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